Österreichs zweitstärkste Tourismusgemeinde verdankt ihren rasanten Aufstieg dem Gespür für Schnee. Im Wintersport hat Sölden schon lange die Nase ganz vorn, Bergbahnen und Hoteliers investieren unermüdlich in modernsten Komfort, in trendigste Unterhaltung, ultramoderne Seilbahntechnik, die großteils auch Sommergästen zur Verfügung steht. Lange vor dem Bau der Ötztaler Gletscherstraße 1972, oder der Erschließung des Rettenbachferners 1975, und des Tiefenbachferners 1981, hat das Dorf allerdings bereits die Sommerurlauber ganz nah an die Eisriesen herangeführt.
Im Hochgebirge sind zahlreiche Alpenvereinshütten aus der Frühzeit des Alpinismus komfortable Raststationen. Ausdauernde erkunden das facettenreiche Terrain beim Sölder Almmarsch oder auf dem Schmugglerweg, Gemächliche machen eine geführte Naturpark-Wanderung zum kristallfarbenen Wannenkarsee. Ambitionierte kommen mit Hilfe von Bergbahnen und Bussen weit hinauf ins ewige Eis. Abenteuerliche segeln mit dem Paraglider von der Gaislachkogl-Mittelstation in den Talgrund oder trainieren auf anspruchsvollen Mountainbike-Strecken wie der „Gletscherexpress“-Tour auf Europas höchster Straße.
Auf dem neuen Sportplatz Wohlfahrt kann man beim Beachvolleyball Aufwärmtraining machen. Entspannung gibt es nach allen Bergabenteuern beim Baden und Saunen in der Freizeit Arena Sölden.
Dem Zeitgeist kommt in Sölden selbst die Bergluft entgegen:
Allergiker atmen hier pollenfrei.
Zwischen Trend und Tradition weht ein Hauchvon Italien durch das „Meran Nordtirols“. Vom Klima durch den schützenden Rücken des 3.008 m hohen Acherkogls begünstigt, stürzen Kaskaden leuchtender Blumen von den Balkonen. Sonnenschirme spannen sich über Schankgärten und mit 25 Grad zählt der Piburger See zu den wärmsten Badeseen Tirols. Brauchtum wird mit Stolz gepflegt, bei Umzügen und Feiern tragen Jung und Alt die schmucke Tracht.
Familie Fiegl
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